Kinderwagen – aber welcher ist der Richtige?

Beim Kinderwagenkauf stehen einem unendlich viele Modelle zur Wahl. Zu Beginn meiner Recherche war ich vom Angebot überwältigt und musste viele Grundsatzentscheidungen treffen. Auch die des Budgets, hier ist von bis alles möglich. Natürlich entscheidet auch das Budget, die Lieferzeit und was bereits an Austattung vorhanden ist. Selbstverständlich kann man auch einen gebrauchten Kinderwagen kaufen oder Teile neu dazu bestellen. Die Varianten sind, wie man schnell merkt, zahlreich.

Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit einen Kinderwagen zu kaufen, der über eine Wanne zum liegen verfügt. Der Wagen ist dann knapp ein Jahr im Einsatz. Danach wird ein Buggy benötigt, indem das Kind nach vorne gerichtet sitzen kann.

Oder man entscheidet sich für einen Kombi-Kinderwagen, das heißt er verfügt über eine Wanne und kann zudem als Buggy und mit einer Babyschale für das Auto ausgestattet werden. Somit hat er drei Funktionen in einem, alles von einem Hersteller und zusammen passend im günstigen Set zu kaufen.

Es gibt jedoch auch die Variante einen Buggy mit Wanne und Aufsatzclips für Babyschalen anderer Hersteller zu kaufen. Die Hersteller vermeiden jedoch untereinander, dass Fremdfabrikate auf die eigenen Aufsätze passen. So muss mühsam nach einem passenden Adapter gesucht werden. Diese können aber teilweise inoffiziell im Babyshop oder online bestellt werden. Eine Pass-Garantie gibt es natürlich nicht.

Ich selbst nutze die Variante eines Buggies mit Wannenaufsatz plus Adaptern für eine bereits vorhandene Babyschale eines anderen Herstellers. So können wir den Kinderwagen insgesamt vier Jahre lang nutzen. Die hohen Anschaffungskosten relativieren sich so wieder.

Auf was sollte man noch achten?

Für einen guten Babyschlaf, ist es wichtig, dass das Fußteil waagrecht fixiert werden kann. Weiterhin ist ein tiefstehendes Sonnenverdeck mit hohem Lichtschutzfaktor wichtig. Für die Wanne bietet sich ein separates Sonnensegel zum Beispiel von Lina M. an. Bei den Reifen haben wir die pflegeleichte Vollgummivariante gewählt. Auch ist bei deutschen Herstellern darauf zu achten, ob ein GS-Prüfsiegel vorliegt. Beim googeln wird dies in den zahlreichen Tests oft nicht als Kriterium berücksichtigt.

Wenn dann die Entscheidung gefallen ist, wartet man am besten bis kurz vor den Geburtstermin, um die Garantiedauer nicht unnötig zu verkürzen. Auch kann ich nur empfehlen den Wagen Probe zu fahren. Online ist es zwar günstiger und schneller, aber eine Fehlentscheidung kann sonst zur täglichen Tortur werden.

Foto: Silke Kaiser  / pixelio.de

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