Was tun bei Milchstau?

 

Als stillende Mutter wird fast jeder einmal mit dem Thema Milchstau konfrontiert. Die verhärteten Stellen an der Brust entstehen wenn die Brust nicht vollständig entleert wird. Sie sind schmerzhaft und die Brüste druckempfindlich.

Was tun wenn es passiert, um eine drohende Brustentzündung zu vermeiden?

Grundsätzlich so viel wie möglich an der betroffenen Brust anlegen und mit dem Kiefer Richtung Verhärtung abtrinken lassen.

Vor dem nächsten Stillen haben mir wärmende Einlagen von Lansinoh geholfen. Die Einlagen mit Gelkugeln lassen sich ganz leicht und schnell in der Mikrowelle erwärmen und können die Brust nicht verbrennen. Zudem können sie passend in den Still-BH eingelegt werden ohne zu stören. Das fördert den Milchfluss und man erspart sich eine schwere Wärmflasche auf der schmerzenden Brust.

Abends vor dem Schlafen gehen tut eine heiße Dusche besonders gut. Unter dem warmen Wasserstrahl lässt sich die Brust besonders gut ausstreichen, selbst wenn es sonst nicht klappt habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Nach dem Stillen können zusätzlich Mullwindeln feucht gemacht und mit Retterspitzsaft getränkt auf die Brust gelegt werden. Dabei werden die Brustwarzen ausgespart. Die kühlende Wirkung der Wickel und die entzündungshemmende Wirkung des Retterspitzsaftes helfen zusätzlich. Retterspitz ist in der Apotheke erhältlich. Was auch hilft sind Soja Lecithin Tabletten aus dem Drogeriemarkt.

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de 

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